RG 21 - Berlin
Gruppenausflug


Selbsthilfearbeit ist für Margot Pietsch etwas ganz Selbstverständliches. Ein Muss. Um jeden sorgt sie sich, wie es ihm geht und wie er an den Treffen der Regionalgruppe teilnehmen kann. Wie zum Beispiel beim Besuch des Schiffshebewerkes Niederfinow Ende Juni, den sie organisierte, um diese beeindruckende Stahlkonstruktion auf seine Barrierefreiheit zu testen, die jedes Jahr von mehr als 150.000 Menschen besichtigt wird.

1997 wurde der Bau eines neuen, größeren Schiffshebewerkes beschlossen, denn das alte Hebewerk war an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit gekommen und entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen. Die Grundsteinlegung erfolgte im März 2009. Inzwischen sind die Arbeiten fast beendet. Dabei wurde auch der Barrierefreiheit große Aufmerksamkeit geschenkt – zum einen für die Besucher mit Behinderungen, die sich die beeindruckende Technik anschauen möchten. Zum anderen aber auch für Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen mit Behinderungen, die vielleicht in diesem neuen Werk zukünftig tätig sein wollen.

Fazit: Am Ende des Rundganges waren die Teilnehmer nicht nur von der Barrierefreiheit der Anlage überzeugt. Sie standen vor allem unter dem Eindruck der Technik, die Werksführer Ronald Marks ihnen nahegebracht hatte. Bei einem guten Mittagessen im Gasthaus „Nieder-Oderbruch“ direkt neben dem Schiffshebewerk machten sie sich aber vor allem deutlich, welche Bedeutung Selbsthilfe hat und wie unersetzlich die persönlichen Kontakte sind.


Bundesverband Poliomyelitis e.V.

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